Warth-Schröcken – Wintertraum im schneereichsten Skigebiet Europas

Verbringen Sie tolle Familientage in Warth-Schröcken – dem schneesicherste Skigebiet in den Bergen Europas. Variantenfahrer, Rennfahrer und Telemarker auf Tour!

Individualität statt Massenandrang – Warth-Schröcken am Arlberg ist ein ideales Winterziel für alle, die Erlebnisse abseits des Rummels der großen Skigebiete in den Bergen Europas suchen. Hier, wo im 19. Jahrhundert Skipioniere die ersten Spuren in den Tiefschnee zogen, werden heute sportliche Skifahrer und Familien durch 68 Pistenkilometer auf den Bergen Europas, abwechslungsreiche Angebote und maßgeschneiderte Pauschalen angezogen. Familien freuen sich über attraktive Pauschalen und ein umfangreiches Programm in den vielen, vom Gratis-Skikurs bis hin zur Eskimo-Tour mit dem Huskyschlitten. Direkt gegenüber der Talstation des Steffisalp Express in Warth begeistert der Kinderspielbereich in der Skischule auf zwei Etagen mit Spielturm kleine Gäste, während die Eltern unbeschwert die Pisten der Berge Europas genießen können. Aufgrund der geografischen Lage, eingebettet zwischen Arlberg, Lechtal und Bregenzerwald auf einer Höhe zwischen 1.500 und 2.050 Metern ist Warth-Schröcken ein wahres „Schneeloch“: Mit durchschnittlich elf Metern Schneefall pro Jahr ist das Gebiet mit den zahlreichen das schneereichste Skigebiet Europas.

Warth Schröcken – eines der besten Skigebiete in den Bergen Europas für Familien

„Ideal für einen Familienurlaub“: Über dieses Prädikat des Ski-Atlas des Deutschen Skiverbands (DSV) freut sich das Skigebiet Warth-Schröcken am Arlberg. Es wurde im diesjährigen DSV-Ranking unter die besten Skigebiete für Familien gewählt. Im DSV Ski Atlas hervorgehoben wurden zum Beispiel Paulis Kinderland am Kitzlelift oder das Kinder-Märchenland an der Salober-Talstation, wo sich die Kleinen auf Buckelpisten, Schaukeln oder Rutschbahnen richtig austoben können.

Neu seit letzter Saison ist der Skikindergarten der Skischule Warth. Während der Kurszeiten können Skizwerge ab zwei Jahren dort in den Bergen Europas von Sonntag bis Freitag den Tag mit Spielen verbringen oder die ersten Schritte auf Skiern wagen. Familienfreundlich zeigen sich laut DSV Ski Atlas außerdem die beiden Orte Warth und Schröcken. Hier finden Familien in den Bergen Europas eine Vielzahl an Ferienwohnungen und Hotels mit Familienzimmern in allen Preislagen, die durch kurze Wege zu den Pisten punkten.

Tiefschnee-Traum für Freerider in Warth

Perfektes Gelände, jede Menge Schnee und ein spezielles Kurs- und Camp-Angebot machen Warth-Schröcken zum idealen Ziel für Freerider – weite Hänge und verspielte Kuppen in den Bergen Europas bieten außergewöhnlich gute Bedingungen. Die attraktivsten Tiefschneehänge des Arlbergs entdeckt man bei den „Hike& Ride“ Kursen der Skischule Warth-Schröcken: Die Liftfahrten werden durch kleine Aufstiege zu abgelegenen Abfahrten ergänzt. Die Touren sind als Zwei- oder Drei-Tages-Angebot von Freitag bis Samstag beziehungsweise Sonntag bis Dienstag buchbar. Als Partner der Initiative SAAC engagiert sich Warth-Schröcken zudem für sicheres Verhalten abseits der Pisten. Bei verschiedenen Lawinen-Safety-Camps wird Gefahreneinschätzung und Risiko-Management direkt im Gelände der Berge Europas geschult. In den kostenlosen Basic Camps werden die Grundlagen im Verhalten abseits der Pisten vermittelt, die SAAC Step Camps dagegen sind als praxisorientierte, mehrtägige Aufbaucamps konzipiert

Variantenfahrer, Rennfahrer und Telemarker auf Tour

Im Winter können Gäste den Ursprung des Skilaufens in den Bergen Europas mit den Guides der Skischulen entdecken und auf Pfarrer Müllers Spuren abfahren: Der Pastor pendelte um das Jahr 1894 auf Skiern zwischen seinen Gemeinden Warth-Schröcken und Lech und war damit der erste Skifahrer in den Alpen. Die Abfahrt von Lech über die Klemm bis nach Schröcken gehört heute zu den Highlights in der Sammlung aller Freerider und Variantenfahrer.

Eindrucksvolle Wintererlebnisse im tief verschneiten Arlberg-Gebiet

Nicht nur für Alpinfans sind die verschneiten Hänge von Warth-Schröcken attraktiv: Schließlich garantieren zahlreiche attraktive Angebote abseits der Pisten der Berge Europas Spaß und Erholung für die ganze Familie. Bei Schneeschuh-Wanderungen mit geprüften Skilehrern ziehen Gäste erste Spuren in den unberührten Schnee, während Langlauffans auf der Höhenloipe Hochtannberg auf ihre Kosten kommen. Mehr Action ist dagegen während einer Rodelpartie geboten: Die 700 Meter lange, beleuchtete Rodelbahn in Warth garantiert Spaß für die ganze Familie – inklusive Auffahrt mit dem Traktor. Ein besonderer Adrenalinschub wird Gästen von Warth-Schröcken mit zwei Flying Fox Anlagen geboten. Eine einzigartige Flying Fox Safari sorgt für außergewöhnliche Perspektiven in den Bergen Europas: Auf mehreren Stationen sind die Besucher über einen Klettergurt an einem Stahlseil mit Rolle befestigt und rauschen auf den gespannten Seilen ins Tal – in 20 bis 90 Metern Höhe mit einer Gesamtlänge von über einem Kilometer. Die sechs Bahnen führen durch eine traumhafte Landschaft, die sonst nur schwer oder gar nicht zugänglich sind. Insgesamt führt die Tour in den Bergen Europas über 350 Höhenmeter und bietet dabei viel Naturerlebnis aus der Vogelperspektive. Ein weiteres Highlight ist die erste grenzüberschreitende Flying Fox Bahn weltweit. Auf einer Strecke von 200 Metern und einer Höhe von 50 Metern „fliegen“ die Abenteuerlustigen förmlich über die Landesgrenze zwischen Vorarlberg und Tirol hinweg.

Zufahrtsstraßen ausgebaut – Anreise leicht gemacht

Warth-Schröcken ist von Deutschland aus mit dem Auto über Reutte und weiter durch das Lechtal oder über Bregenz und dann durch den Bregenzerwald unkompliziert zu erreichen. Die Straßen wurden großzügig ausgebaut. Das letzte Teilstück zwischen Nesslegg und dem Hochtannbergpass wurde erneuert und die bisherigen Schmalstellen beseitigt.

Eine Schneeschuhwanderung mit eisernen Männern von Antony Gormleys in Warth

Welche Rolle spielt das Projekt Menschheit in der Evolution des Lebens auf diesem Planeten? Mit dieser Frage hat sich der berühmte britische Bildhauer Antony Gormley auseinandergesetzt. Auf spektakuläre Weise erschuf er eine raffinierte Kunstinstallation, die es so im Hochgebirge noch nie gab. Zum ersten Mal können Besucher nun auch im Winter im Rahmen einer geführten Schneeschuhwanderung in Gormleys Welt zwischen Himmel und Erde eintauchen. Auf einer horizontalen Linie stehen auf einer Höhe von 2.039 Metern über dem Meer 100 lebensgroße Skulpturen aus Eisen. Die Be-gegnung mit den stummen Männern, die Abgüsse des Körpers des Künstlers darstellen, kommt für Wanderer und Skifahrer unverhofft: Über 150 Quadratkilometer erstreckt sich das Kunstfeld und schließt die Gebiete um Warth Schröcken, den Bregenzerwald, das Arlberggebiet sowie das Kleinwalsertal ein. Das Besondere: Je nach Ort und Perspektive ändert sich die Wahrnehmung der Kunstfiguren – Von einer Figur ist mindestens eine weitere in der Ferne zu sehen. Ein Feld aus Eisenmännern schafft eine Verbindung zwischen Landschaft und Erinnerung, Distanz und Raum er-halten eine neue Bedeutung. Wie das geht? Hier ist der wache Verstand der Betrachter gefragt. Das Projekt nennt sich „Horizon Field“ und wie dieses zu verstehen ist, erklären Bergführer in Warth-Schröcken auf einer spannenden Schneeschuhwanderung.

Bewegende Wanderung am Hochtannberg in Warth

Nach der Auffahrt mit dem Jägeralp Express wandern die Teilnehmer zur Hochalp Hütte. Unterwegs erfahren sie alles über die Intention des Künstlers und die einzigartige Umsetzung, die nur mithilfe mehrerer Helikopterflüge möglich war. In der Hochalp Hütte präsentieren die Veranstalter zusätzlich einen 10-minütigen Film über die Ausstellung. Hier lernen die Teilnehmer, Gormleys bewegende Welt zu verstehen: Warum die Körper, warum aus Eisen, warum das alles in der Berglandschaft? Die Einbettung seiner Kunst in die reale Lebenswelt sieht er als essentiell, denn die Betrachter sollen durch seine Werke das Leben intensiver fühlen. Und so macht er die außergewöhnliche Installation erlebbar. Kunst im Museum vergleicht er provokativ mit Körpern im Krankenhaus. Eins steht fest: Wer die Wanderung miterlebt, erhält neue Denkanstöße und betrachtet die moderne Welt vielleicht differenzierter. Nach dem Film führt der aktive Kunstausflug im Schnee zur Talstation Jägeralp, wo die Tour nach insgesamt drei Stunden abschließt. Die geführte Wanderung kostet 22 Euro inklusive der Schneeschuhe.

 

St. Anton am Arlberg – Zwischen uriger Skitradition und modernstem Service

St. Anton am Arlberg gilt als die Wiege des alpinen Skilaufs und schreibt bis heute Wintersportgeschichte.Begonnen hat die Skigeschichte von St. Anton am Arlberg ausgerechnet mit dem Arbeitseinsatz eines norwegischen Ingenieurs zwischen 1880 und 1884. Er war für den Bau des Arlbergtunnels nach Tirol gekommen, den Einheimischen ist allerdings etwas anderes in Erinnerung geblieben: Die beiden Bretter, mit denen er durch den Schnee zur Arbeit glitt. Doch die St. Antoner waren skeptisch und auch der Pfarrer von Lech konnte sie nicht überzeugen, als dieser zehn Jahre später perfekte Bögen im Schnee zog. Das kleine Dorf war weit davon entfernt, zu einem der beliebtesten Wintersportorte Mitteleuropas zu werden, noch war es der harte Alltag als Bergbauer, der das Leben der Menschen hier prägte.

Aus der Zurückhaltung wird Euphorie

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wich die anfängliche Skepsis purer Begeisterung. Man wollte es nicht mehr den Fremden überlassen, im Telemark-Stil die Hänge hinunter zu gleiten, plötzlich sprang der Funke auch auf die St. Antoner über. Und so verwundert es auch nicht, dass es ein fröhlicher Ausflug war, der für Skigeschichte sorgte: Am 3. Januar 1901 machten sich sechs Freunde aus dem Dorf auf den Weg nach St. Christoph. Mit schweren Skiern an den Füßen bewältigen sie die Strecke bis zum Hotel Hospiz, wo eigentlich nur eine kleine Pause geplant war. Die Gastfreundschaft des Wirtes Oswald Trojer und seiner Tochter Liesl ließ aus der kurzen Rast jedoch eine ausgelassene Feier werden. Der Glühwein sorgte nicht nur für rote Backen, sondern auch für fantasiereiche Gespräche, an deren Ende eine Idee stand: die Gründung des Skiclub Arlberg. Noch heute kann man im Gästebuch des Hospiz den Eintrag des Gründungsmitglieds und Gemeinderats Adolf Rybizka nachlesen: „Durch die Natur entzückt, durch den Sport begeistert, durchdrungen von der Notwendigkeit, am Arlberg einen bescheidenen Sammelplatz für die Freunde dieses edlen Vergnügens zu schaffen, fühlen sich die am ex tempore beteiligten Ausflügler bewogen, den Skiclub Arlberg zu gründen. St. Christoph, 3. Jänner 1901″. Der Eintrag wurde von den Gründungsmitgliedern Carl und Adolf Schuler, Dr. Adolf Rybizka, Oswald Trojer, Josef Schneider, Ferdinand Beil, Dr. F. Gerstel und Liesl Trojer unterschrieben.

Aus einer kleinen Gruppe wird ein großer Club

Die spontane Idee der acht Gründungsmitglieder fiel auf fruchtbaren Boden, heute hat der Skiclub Arlberg weltweit über 7.000 Mitglieder. Nicht nur sie schätzen St. Anton am Arlberg wegen seines perfekt ausgebauten Skigebietes und seiner Gemütlichkeit, die sich das einstige Bergbauerndorf bewahren konnte. Mit ihrem Tiroler Charme erfreuen und überraschen die Einheimischen bis heute so manch einen Gast, der zum ersten Mal am Arlberg Urlaub macht. Überraschend war auch der nächste Schritt, der auf die Gründung des Skiclubs folgte: Nur drei Jahre später, am 5. und 6. Januar 1904, lud man zum 1. Allgemeinen Skirennen. So etwas hatte es bis dahin in der Alpenwelt noch nicht gegeben. Die Strecke für diesen Fernlauf war genau ausgearbeitet und führte von der Ulmer Hütte über den Schindlerferner zum Arlensattel, dann auf den Galzig, von dort hinunter nach St. Christoph und schließlich weiter nach St. Anton. Heute ist es kaum mehr vorstellbar, welche Höchstleistung den Teilnehmern damals abverlangt wurde. Mit schwerstem Sportgerät ackerten sich die Wettkämpfer durch den tiefen Schnee – an Seilbahnen, Lifte und präparierte Pisten dachte zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch niemand.

Ein Skiläufer wird zum Idol

Mit steigender Beliebtheit stellten sich immer mehr Wintersportler die Frage nach der besten Technik. Der bis dahin übliche Telemark-Stil war in den Augen vieler nicht gerade ideal, um die Abfahrten wirklich sturzfrei zu überstehen. Im hochalpinen Gelände rund um St. Anton am Arlberg sorgte der Ausfallschritt für wenig Standfestigkeit und katapultierte so manch einen Skiläufer ins Aus. Ausgerechnet ein 13-Jähriger war es, der eine ganz eigene und neue Abfahrtstechnik für sich entdeckte und diese Jahr für Jahr weiter entwickelte. Der Wirbelwind mit den blitzenden Augen hieß Hannes Schneider und für ihn gab es im Leben nur eines: Skifahren, sonst nichts. Selbst viele blaue Flecken hielten ihn nicht davon ab, an einer anderen Körperhaltung und veränderten Schwüngen zu feilen. Als Erster verlagerte er zum Kurvenfahren sein Gewicht, um dann die Ski herumzureißen. Für Schussfahrten ging er in die Hocke, um die Geschwindigkeit und unebenes Gelände sicher ausgleichen zu können. So schnell seine Abfahrten, so schnell war auch die Karriere von Hannes Schneider. Für den Wirt des Hotels „Alte Post” unterrichtete er die Hausgäste und brachte so selbst Flachländer dazu, elegant die Pisten hinunter zu wedeln.

Die erste Skischule entsteht in St. Anton am Arlberg

Hannes Schneider zog immer mehr Gäste an, die seine Technik erlernen wollten. Damit wurde der Fremdenverkehr kräftig angekurbelt, denn jetzt war es „in”, den Winter in den Bergen und vor allem auf den Pisten zu verbringen. Im Winter 1921/22 wurde so aus dem Skilehrer Hannes der Unternehmer Schneider, Gründer der ersten Skischule in St. Anton am Arlberg. Er hatte eine für damalige Verhältnisse bahnbrechende Idee, indem er die Skischüler entsprechend ihres individuellen Könnens in Gruppen einteilte. Es gab feste Richtlinien für die Kursinhalte in diesen Gruppen und vor allem ausgebildete Skilehrer – eine Revolution.

Und aus dem Skihelden, Skilehrer und Frauenschwarm Hannes Schneider wurde zu guter Letzt auch noch ein Schauspieler. Für Regisseur Arnold Fanck von der Freiburger Berg- und Sportfilmgesellschaft stand er vor der Kamera. Traumhafte Panoramen und schneebedeckte Gipfel bildeten den Rahmen für zahlreiche Filme mit Hannes Schneider in der Hauptrolle. Kinobesucher auf der ganzen Welt konnten so Schneiders Arlberg-Methode auf der Leinwand erleben und nicht wenige wollten danach selbst die Pisten erobern. Wer es sich leisten konnte, der reiste sogar zum Originalschauplatz der Filme „Wunder des Schneeschuhs” oder „Die weiße Kunst”. Und so waren die „Golden Twenties” nicht nur für den Skischulgründer Hannes Schneider eine wahrhaft goldene Zeit, sondern auch für die immer mehr werdenden Hoteliers in St. Anton am Arlberg, die die Gäste beherbergten.

Die ersten Bahnen machen Skilaufen komfortabel

1937 hatte St. Anton am Arlberg wieder die Nase vorn. Mit der Galzigbahn enstand eine der ersten Gondeln im Alpenraum. 210 Personen konnten damit pro Stunde in das Herz des Skigebietes auffahren. Nach diversen Um- und Neubauten entstand zur Saison 2006/2007 eine innovative Bahn-Sensation: Die neue Galzigbahn beruht auf der Technik eines Riesenrads und ermöglicht den Passagieren ein ebenerdiges Einsteigen. Doch nicht nur die Technik ist überraschend, auch das Gebäude sorgt für Gesprächsstoff. Die einmalige Glaskonstruktion wirkt im Schnee wie ein riesiger Kristall und wird nachts von innen beleuchtet. Keine drei Jahre später ist St. Anton am Arlberg erneut um eine neue, hochmoderne Liftanlage reicher. Die alte Rendl-Bahn aus dem Jahre 1974 wird in der Wintersaison 2009/2010 durch eine 8er-Einseilumlaufbahn mit Sitzheizung ersetzt. Mussten die Wintersportler früher noch den Bus nehmen, um vom Skigebiet am Galzig zur alten Rendl-Bahn zu gelangen, ist der Weg heute nur noch ein Katzensprung in Skischuhen – das transparente Gebäude der Talstation rückt näher an das Dorfzentrum heran.

Zwei Bretter, zwei Helden!

Neben Hannes Schneider ist ein zweiter Name aus der St. Antoner Geschichte nicht mehr wegzudenken: Karl Schranz, der seit über zehn Jahren von allen als „Vater der WM” bezeichnet wird. Der gebürtige St. Antoner hat als Spitzen-Skiläufer fast alle sportlichen Auszeichnungen gewonnen, war dreimal Weltmeister und holte zweimal den Gesamt-Weltcup. Bis heute gilt Karl Schranz als Kämpfer, für den Aufgeben ein Fremdwort ist. Gegen den Widerstand vieler und mit Unterstützung weniger träumte er den Traum von einer alpinen Ski-WM in seinem Heimatdorf. Ein Traum, der am 28. Januar 2001 in Erfüllung ging, als sich die Ski-Weltelite in dem Tiroler Bergdorf traf, um hier die Besten der Besten zu finden.