Körper und Seele in Einklang bringen im Hotel Pirchner Hof in Tirol

Der Pirchner Hof liegt auf einer Höhe von etwa 640 Metern in Reith im Alpbachtal. Das schönste Blumendorf Tirols und die Natur rings um das Hotel beeindrucken mit ihrer Vielfalt. Blühende Wiesen, schroffe Berggipfel und klare Seen lassen die Seele aufatmen und den Körper zur Ruhe kommen.

Die besondere Spa-Philosophie im Hotel Pirchner Hof bietet Wellness pur

Ein einzigartiges Behandlungskonzept mit einer perfekten Symbiose aus traditioneller asiatischer Heilkunst, westlicher Pflanzenheilkunde und modernen Erkenntnissen trifft im Hotel Pirchner Hof auf das ganzheitliche Wissen Hildegard von Bingens. Neben einer großzügigen Saunalandschaft, einem Hallenbad und einem ganzjährig beheizten Freischwimmbecken ist es der Garten der Lebensenergien, der die Gäste im Hotel Pirchner Hof immer aufs Neue begeistert. Duftende alpine Blumen, ein Hildegard-von-Bingen-Kräutergarten, Barfußwege, Kneippeinrichtungen sowie diverse Ruheplätze sorgen für den notwendigen inneren Ausgleich. Die Kraft der vier Elemente finden die Gäste am Platz des Feuers, des Wassers, der Luft oder unter dem Ahornbaum, der sich im Zentrum des Platzes der Erde befindet. Der nicht unweit von Hotel gelegene Tiroler Schau- und Erholungsgarten nach Hildegard von Bingen, sorgt für einen unvergesslichen Aufenthalt. Besucher können hier genau sehen welches Kraut aus der Region für den Körper zuständig ist. Errichtet wurde der Garten vom Hildegard Verein in Reith der rund 150 Mitglieder zählt.

Die ganzheitliche Gesundheitsvorsorge betrachtet den Menschen als Einheit von Körper und Seele. Dementsprechend wirkt sich auch die Spa-Philosophie im Pirchner Hof positiv sowohl auf die Physis als auch auf die Psyche aus. Unterschiedliche Hildegard-von-Bingen-Pakete, kosmetische Behandlungen, Bäder und Massagen gehören zum Wellnessprogramm im Spa-Bereich. Wer gern selbst aktiv wird, findet mit Rückenschule, Zen-Gymnastik, autogenem Training oder Aqua-Gymnastik eine vielseitige Auswahl. Auch Wanderaktive kommen im Pirchner Hof auf ihre Kosten.

Ein Tag im Pirchner Hof in Reith in Tirol

Am Morgen wartet ein erster Muntermacher auf die Hotelgäste. Ein leichter Spaziergang an der frischen Luft und etwas Wassergymnastik machen Appetit auf das Frühstück. Dinkelbrot sowie selbst gebackene Dinkelbrötchen mit Käse oder ein Habermus nach Hildegard von Bingen und dazu ein entschlackender Kräutertee sorgen dafür, dass der Tag kraftvoll begonnen werden kann. Aber auch für den Gast der es gerne etwas deftiger am Morgen mag, ist genügend Auswahl vorhanden. Im Gesundheitshaus gibt es danach entschlackende Anwendungen, die den Stoffwechsel so richtig in Schwung bringen. Wer aktiv sein möchte kann sich der Nordic Walkingrunde anschließen oder an einer Hausbergwanderung teilnehmen.

Nachmittag wartet das Hildegard von Bingen Salatbuffet, eine warme und selbst gebackener Kuchen, auf gut gelaunte Gäste. Am späten Nachmittag ist Ruhe angesagt. Besonders wirksam ist dabei ein warmer Leberwickel, der zur Entgiftung des Körpers beiträgt.

Das Abendessen besteht aus einem 4-Gang Menü, hauptsächlich mit Lebensmitteln aus der Region. Das Fleisch kommt aus der hauseigenen Tierhaltung, dass Gemüse aus dem eigenen Hildegard Gemüsegarten. Die Gäste des Pircher Hofes haben die Wahl zwischen einer traditionellen Küche und den Hildegard von Bingen Menüs. Wer mit einer speziellen Gesundheitswoche seinen Körper entschlacken möchte, tut dies mit einer leichten Suppe am Abend, um den Organismus nicht zu überlasten. Das notwendige Hintergrundwissen über Hildegard von Bingen und ihre Heilkunde wird in Vorträgen vermittelt, die im Hotel Pirchner angeboten werden. Dazu Anja Saam von berge-exclusiv.de: „Wer sich mit Leib und Seele auf dieses Programm einlässt, wird schon nach kurzer Zeit feststellen, wie die Vitalität steigt und sich ein ganz neues und positives Lebensgefühl entwickelt.“

Eine Entschlackungswoche im Hotel Pirchner Hof verändert vieles

Es ist nicht nur die Figur, die sich durch die Entschlackungswoche im Hotel Pirchner Hof verändert. Es ist vor allen Dingen die Lebenseinstellung und die Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Seele, die positiv beeinflusst werden. Mit der an den Weisheiten der Hildegard von Bingen orientierten Ernährung gelingt es, Gewicht zu reduzieren und den Säure- und Basenhaushalt im Körper wieder in Einklang zu bringen. Der Stoffwechsel arbeitet besser und der Gast fühlt sich von Tag zu Tag vitaler und energiegeladener. Das tägliche Bewegungsprogramm tut ein Übriges, um das Entschlacken zu unterstützen.

Doch bei aller Aktivität sollte man immer bedenken: Weniger ist oft mehr. Ganz wichtig ist es, Ruhephasen einzuplanen. Stress und Zwang haben bei der Entschlackungswoche im Hotel Pirchner Hof nichts verloren. Kräutertherapie-Anwendungen nach Hildegard von Bingen oder naturheilkundliche Behandlungen und Kräuterbäder sorgen für die dringend notwendigen Atempausen, die auch Zeit zum Nachdenken schaffen.

„Jeder Gast kann bei seinem Aufenthalt im Hotel Pirchner Hof wertvolle Tipps und Informationen finden, wie er seinen alltäglichen Stress besser in den Griff bekommt und sich selbst ein wenig Freiraum schaffen kann“, betont Anja Saam von berge-exclusiv.de.

Besonders empfehlenswerte Anwendungen

Anti-Stress Paket (120 min)
Lassen Sie los – und tanken Sie neue Energie
– Anti-Stress-Bad
– Bioenergetische Drainage mit Bioaromen
– Anti-Stress-Packung

Entspannungs Paket (120 min)
Gönnen Sie sich eine Auszeit für Körper & Geist
– Entspannungsbad
– Bioenergetische Drainage mit Bioaromen
– Entspannungspackung

 

Widergeburt einer alpinen Tradition in Südtirol

Seit Jahrhunderten schon wissen die Ansässigen in Südtirol um die positive Wirkung der alpinen Latschenkiefer für Atemwege, Haut und Muskeln. Sie sagen, sie wirke hustenlösend, entgiftend, heilend und dringt bis tief in die Psyche vor.

In Südtirol im grünen Pustertal, genauer in Pfalzen, auf dem Bio-Kräuterhof Bergila gab es Unmengen an, welche, nach dem Brennen zu Öl, für den Hof nicht mehr brauchbar waren. Genau für diese Restnadeln der Latschenölbrennerei fand Herr Tauber aus Kiens in der Ferienregion Kronplatz in Südtirol eine neue und einzigartige Nutzungsmöglichkeit und bewies sich als innovativer Geist. Das Latschenkiefer-Ritual in Südtirol war geboren. Das Ritual verkörpert die Widergeburt einer alpinen Tradition auf neuem Weg zurück zum Ursprung.

Aus den 100°C heißen Latschennadeln, die auf von einer Brennerei in Südtirol direkt in den Hotelgarten gebracht werden, werden Liegemulden für die geformt. Nach einem Tee legt man sich dann bedeckt mit einem Leintuch in das herrlich duftende Latschenbeet (65-75°C) und verweilt, nochmals bedeckt mit warmen Latschenkiefernadeln, etwa 15-25 Minuten. Die Kreislaufbelastung der Anwendung ist mit etwa zwei Saunagängen zu vergleichen und regt eine intensive Entschlackung und Entgiftung des Körpers an. Nach einer Ruhephase folgt dann die Abkühlung im Naturbadeteich des Hauses. Das Ritual bindet alle 4 Urelemente mit ein. Die heißen Latschennadeln symbolisieren Mutter Erde und das Element Feuer, die Abhaltung des Rituals im Freien das Element Luft und die anschließende Erfrischung im kühlen Nass das Element Wasser.

Diese einzigartige Anwendung ist ein innovatives regionales und vor allem authentisches Produkt aus Südtirol, welches mit Begeisterung und offenem Zeitgeist allen Interessierten näher gebracht wird. Das Ritual findet von Mai bis November einmal pro Woche im Garten des Bio und Vitalhotel in St. Sigmund – Kiens – Südtirol statt.

 

 

Komplementärmediziner Dr. Christian Thuile über die Kraft der Berge

Von der Kühle der Gipfel ist in Lana, einem Dorf in der Nähe von Meran, manchmal nichts zu spüren. Die Schwüle drückt auf Mensch und Natur. „Viel trinken”, rät Dr. Christian Thuile an solchen Tagen im Radio. „Wer zu Kopfschmerzen neigt, greift am Besten zu Sprudel.” Vermutlich schlagen die Verkaufszahlen für Sprudel in Südtirol nach seiner Durchsage alle Rekorde – wenn eine Stimme heilsame Kräfte haben kann, dann seine. Man vertraut ihm ungesehen. Begegnet man ihm, verstärkt sich das Gefühl, in guten Händen zu sein. Der gebürtige Bozner ist groß, sehnig, mit einem freundlichen Gesicht und aufmerksamem Blick. Ein Mensch, den es keine Mühe kostet, zuzuhören, andere ernst zu nehmen. Der 42-Jährige ist Allgemeinmediziner, behandelnder Arzt von Spitzensportlern und seit Mai 2009 auch ärztlicher Leiter des Pilotprojekts Komplementärmedizin am Krankenhaus in Meran. „Der Unterschied zwischen alternativer und komplementärer Medizin ist ein feiner, aber wichtiger”, erklärt Thuile. „Die alternative Medizin sieht sich als Ersatz der Schulmedizin. Die Komplementärmedizin ist eine Ergänzung.” Er glaubt daran, dass komplementäre Heilverfahren die Behandlung eines Patienten unterstützen können. „Eine natürliche, energiereiche Medizin ist dem Menschen näher als alles Chemische. Wir müssen deswegen vor der Chemie keine Angst haben, aber es ist einfach an der Zeit, sich einer natürlicheren Medizin zuzuwenden und Synergien zu bilden.”

Für Thuile sind die Berge wie natürliche Medizin. „Wenn ich müde bin oder gestresst, dann zieht es mich auf den Berg. Dort oben scheint alles leichter.” Manchmal geht er nur spazieren, genießt die Aussicht. Manchmal nimmt er die Laufschuhe mit, um sich beim Höhentraining auszupowern. „Ab 1.800 Metern setzt der Höheneffekt ein.” Der Berg wird zum Energiespender, weil der Körper auf den abnehmenden Sauerstoffgehalt der Luft reagiert. „Der Körper produziert das Hormon Erythropoetin oder Epo, das die Bildung roter Blutzellen in den Stammzellen des Knochenmarks anregt.” Die roten Blutkörperchen binden in der Lunge Sauerstoff und transportieren diesen zur Versorgung von Gehirn, Muskulatur und Organen. „Das führt zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit, zu einer besseren Verbrennung und schnelleren Regeneration.” Man hat plötzlich viel mehr Energie. Allerdings setzt dieser Effekt erst nach ein paar Tagen auf dem Berg ein. „Anfangs ermüdet man schneller, muss viel rasten.”

Tatsächlich funktioniert Höhentraining so gut, dass sich Spitzensportler sogenannte Höhenkammern in ihre Häuser bauen lassen oder – im Wettkampfsport illegal – synthetisches Epo spritzen. „Das ist Doping und nicht ungefährlich”, so Thuile. Außerdem bringen sich die Sportler beim „Höhentraining” zu Hause um einen wichtigen Nebeneffekt: „Da ist der Ausblick, das Gefühl, über den Dingen zu stehen”, zählt der Arzt auf. „Dann die saubere Luft, die auf dieser Höhe fast frei ist von Feinstaub und Pollen.” Ein wichtiger Erholungsaspekt für Allergiker. „Der Schlaf ist dort oben tiefer. Es ist ruhiger. Man regeneriert besser.” Er blinzelt in die Sonne. „Und da ist die erhöhte UV-Strahlung in den Bergen, die stimmungsaufhellend wirkt.” Ein Tag in den Bergen ist also wie ein leichtes Antidepressivum? Thuile sieht hinauf zu den Gipfeln der Laugenspitzen, die über Lana aufragen und lächelt. „Er tut der Seele gut.” Besser, er sagt das nicht im Radio. Dann wäre es mit der Ruhe auf dem Gipfel ganz sicher vorbei.