Kitzbüheler Alpen – Skiregion der Bestzeiten und Legenden

Seit über hundert Jahren kommen Gäste zum Skifahren in die Kitzbüheler Alpen. Seit Jahrzehnten gehen hier regelmäßig Skirennen über die Bühne, darunter auch die berühmte Hahnenkamm-Abfahrt. Rings um die ebenso spektakuläre wie geschichtsträchtige Weltcupstrecke „Streif“ liegen die 1.000 Pistenkilometer des Skiverbunds Kitzbüheler Alpen. Auf der gemeinsamen „Kitzbüheler Alpen AllStarCard“ sind heute insgesamt zehn Skiregionen vereint, darunter die Bergbahn Kitzbühel, die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental, der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang und das Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn. Aber auch kleine, feine Insidertipps wie St. Johann in Tirol, Fieberbrunn, das Pillerseetal, die Steinplatte in Waidring, die Wildschönau und das Alpbachtal sind dabei. Die Kitzbüheler Alpen bilden eine der größten und beliebtesten Skiregionen der Welt. Trotz großer Namen und internationaler Bekanntheit liegen die Ticketpreise im Alpenraum-Durchschnitt.

Beste Empfehlung für Schneesicherheit

Die Kitzbüheler Alpen glänzen seit Jahrzehnten mit großen Naturschneemengen: Pro Jahr schneit es im Tal mehr als zweieinhalb Meter, auf dem Berg acht Meter. Die Nord-West-Staulage am Alpenhauptkamm sorgt mit hoher Verlässlichkeit für regelmäßigen Nachschub. Die meisten Pisten sind in idealer, schneesicherer Nord-, Ost- oder Westlage angelegt. Dadurch fällt die Sonne nur sehr flach ein und der Schnee bleibt länger liegen – an einigen Hängen nahezu ein halbes Jahr. 20 Zentimeter reichen in den Kitzbüheler Alpen für eine kompakte Schneedecke aus, denn die sanften Almwiesen der Schieferberge haben keinen steinigen Untergrund. Eine doppelte Absicherung gibt es in den Kitzbüheler Alpen durch die Tatsache, dass bei Bedarf auf 824 Pistenkilometern nachgezuckert werden kann – das sind drei Viertel aller Pisten.

Carving in den Kitzbüheler Alpen

Ein echter „Carver-Himmel“ liegt in Kirchberg: Im Vorjahr wurde dort der untere Abschnitt der Abfahrt über Ochsalm und Maierlhang breiter ausgebaut und bietet seither Hänge im Cinemascope-Format. Für den raschen Aufstieg sorgt eine neue 10er-Kabinenbahn mit Sitzheizung. Gleich nebenan, auf dem Pengelstein II, liegt die breiteste Carvingpiste Kitzbühels. Beim Sessellift Kasereck, aber auch beim Sessellift Zweitausender auf der Resterhöhe befinden sich Zeitmessstrecken mit Carving-Bojen. In St. Johann in Tirol sind die Eichenhoflifte auf dem Harschbichl ein Geheimtipp für Carver: Die schneesichere Eichenhofabfahrt glänzt mit einem XXXL-Pistenraum zum Ausschwingen und guten Hütten. Die Abfahrt Reckmoos Süd in Fieberbrunn ist ebenso ideal für das Spiel mit den Fliehkräften: Von der Hochhörndlspitze geht es über 2.020 Meter Länge und 900 Höhenmeter einen der schönsten Sonnenhänge der Kitzbüheler Alpen hinunter. In Hinterglemm ist der untere Teil der WM-Strecke Zwölferkogel ab der Mittelstation für Carver sehr zu empfehlen. Der Hang ist fast baumfrei und bietet ein abwechslungsreiches Gelände mit perfekter Neigung. Auch in der Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental können Carver ihre „Spannweite“ testen: Die Brixener Zinsberg-Abfahrt ist eine wahre Cruiser-Strecke und führt über 1.600 Meter und 370 Höhenmeter ins Tal. Etwas versetzt auf der gegenüberliegenden Talseite bei Westendorf ist die Talkaser-Abfahrt bei Carvern der Renner. Sie ist mit 550 Metern Länge und 160 Metern Höhenunterschied auch für Einsteiger leicht zu meistern. „Einen Berg weiter“ liegt bei Hopfgarten die Hohe Salve, welche Carvern die Poid-Abfahrt zu Füßen legt. Vom Gipfel der Hohen Salve bis ins charmante Örtchen Hopfgarten sind es 1.250 Höhenmeter.

Neue Wintersportarten entdecken

Auf ihren fast 1.100 Pistenkilometer haben die Kitzbüheler Alpen jede Menge Action zu bieten. Aber auch abseits tut sich Einiges: Freerider haben zwischen Kitzsteinhorn, Fieberbrunn, Pass Thurn und Westendorf ihr Revier. Die Einführung in die Welt des Freeridens holen sie sich von den staatlich geprüften Ski- und Snowboardguides aus der Region, die auch ganze Freeride Weekends organisieren. Mit einem Local Guide lassen sich schnell die besten Hänge finden. Das Kitzbüheler Horn etwa lockt mit jeder Menge Cliffs, Rinnen, Kickerspots, versteckten Treeruns und endlosen Powderfeldern. Snowbiking gewinnt in den Kitzbüheler Alpen ebenso immer mehr Fans. In Westendorf werden geführte Runden durch die Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental angeboten – auf Carvingpisten, durch Wälder und im Tiefschnee, teilweise sogar bei Nacht. „Auf einen Sprung“ in die Kitzbüheler Alpen kommen auch ambitionierte Hobby-Skispringer. Die 15-Meter-Schanze in Wörgl ist freitags ihr Treffpunkt. Willkommen ist jeder, der grundlegende Alpin-Skikenntnisse hat. Im Rahmen eines eintägigen Schnupperkurses kann unter Anleitung eines Skilehrers zwei mal drei Stunden ausführlich trainiert werden. Eiskalten Winterspaß garantiert der Eiskletterpark auf dem Gaisberg in Kirchberg. Mit seinen 20 Metern Höhe gehört der künstliche Eiskletterturm zu den größten in Europa. Der Park befindet sich im Mittelteil der Rodelbahn Gaisberg beim Gasthof Obergaisberg. Mittwochs und freitags gibt es jeweils am Abend auf dem beleuchteten Eiskletterturm Kurse. Bei den Hochfeldliften in St. Johann gibt es erstmals eine permanente Skicross-Video-Strecke zum Testen. Auf dem mit Sprüngen, Wellen und Kurven versehenden Kurs starten die Wilden durch das Gelände. Per Key Card können sie sich zu Hause ihren Lauf anschauen und analysieren, wie sie die „Haarnadeln“ gepackt haben.

Weitere Informationen erhalten Sie über den Tourismusverband.

Text: MK / Foto: KAM

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