Fischen im Allgäu – Gesundheit liegt in der Luft

Wie Heilwandern die Gesundheit fördert, erklärt das Handbuch „Heilklimawandern“ des Medizinmeteorologen Professor Gerd Jendritzky. Hier findet der Leser auch zahlreiche Tipps für die Routenwahl. Der Ratgeber kann online unter www.heilklima.de heruntergeladen oder als gedruckte Ausgabe kostenlos in Fischen (Telefon: 08326-3646-0, E-Mail: info@fischen.de) angefordert werden. Hier gibt es auch Packages rund um das gesunde Wandern.

Wandern in gesunden Höhen

Wetter und Gesundheit sind ein Dauerthema in der Geschichte der Menschheit. Schon die Naturphilosophen unter den alten Griechen dachten über die Zusammenhänge von Klima und Gesundheit nach. Klimareize sind natürliche Umweltgrößen, die der Mensch braucht, um gesund zu bleiben oder es wieder zu werden.

Die Klimakur setzt dieses Wissen bis heute erfolgreich ein und wird seit kurzem um das neue Element „heilklimatisches Wandern“ erweitert, wie man es im Allgäu praktiziert. Es kombiniert dosiertes Gehen im Gelände mit leichten Kälte- und Lichtreizen und wirkt dabei anregend auf den Organismus. Die Klimareize steigern zum Beispiel deutlich den Erfolg eines Aufbau- oder Ausdauertrainings. Das Allgäu eignet sich vor allem aufgrund seines dichten Wegenetzes auf der klimatisch gesunden Höhe von 700 bis etwa 900 Metern für das Heilwandern. Mit diesen Anforderungen kommen auch wenig Trainierte zurecht. Selbst Menschen mit Herzkrankheiten, Rheuma, Diabetes oder Bluthochdruck können nach Rücksprache mit ihrem Arzt dieser Sportart nachgehen. Die sanften Reize in Kombination mit der Bewegung tun dem Organismus auch dann gut, wenn man längere Zeit inaktiv war.

Wie eine Gemeinde zum „heilklimatischen Kurort“ wird

Ob sich ein Ort wie Fischen als „heilklimatischer Kurort“ bezeichnen darf, richtet sich nach Daten des Deutschen Wetterdienstes. Er erstellt ein bioklimatologisches und lufthygienisches Gutachten. Dieses wird an den Qualitätsstandards für Kurorte und Heilbäder gemessen. Die Gutachten sind eine Entscheidungshilfe für die zuständigen Behörden der Länder, die das Prädikat vergeben oder bestätigen. Eine Zuerkennung des Kurort-Status ist nicht auf Dauer, sondern wird laufend überprüft.

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